Elternvertreter_innen aus allen Bundesländern haben eine Bundeselternvertretung gegründet, die sich für Kinder in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege einsetzt. Die Kooperation über Bundeslandsgrenzen hinweg war uns zu wenig. Wir wollten unsere Zusammenarbeit intensivieren. Wir wollen Kindern und ihren Familien bundesweit eine Stimme geben. Wir wollen die Ausgestaltung der frühkindlichen Bildungseinrichtungen mitgestalten. Aus unserer Sicht ist die Elternmitwirkung dabei unverzichtbar.

Im November 2014 haben wir in Gotha unserer Zusammenarbeit einen Namen gegeben. Die BEVKi wurde gegründet.


Am 18.10.2020 wurden neuen Mitglieder in den Kreis der BEVKi-Sprecher_innen gewählt. Neu dabei sind Axel Briege (Schleswig-Holstein), Janine Herzberger (Niedersachsen), Stéphane Lacalmette (Baden-Württemberg) und Asif Stöckel-Karim (Rheinland-Pfalz). Katharina Queisser (Berlin) wurde im Amt bestätigt. Eine Vorstellung der neuen Sprecher_innen erfolgt in Kürze bis dahin hier ein Bilder der Teams.

 

 

 

 


Katharina Queisser

Ich bin Katharina Queisser, wohne mit meiner Familie in Berlin-Siemensstadt, studiere (Bildungs- und Erziehungswissenschaft) und arbeite in Dahlem, arbeite ehrenamtlich in mehreren Bezirken Berlins und nun auch im gesamten Bundesgebiet als Elternvertreterin für die Kindertagesbetreuung.

Damit ein Kind glücklich und geborgen aufwachsen kann muss das Umfeld dafür geeignet sein. Da sind zum Einen die Rahmenbedingungen, die stimmen müssen und zum Anderen sind es die Menschen, die das Kind umgeben. In erster Linie sehe ich die Familie, dann unsere Gesellschaft und fast täglich sind es die Akteure der Kindertagesbetreuung die sich in ihrem Umfeld ebenfalls glücklich und geborgen fühlen dürfen. Deshalb braucht es für mich den Dialog in Erziehungspartnerschaften und Rahmen- bzw. Arbeitsbedingungen die den Akteuren die Möglichkeit bieten, ihre Profession zu leben, weiterzuentwickeln und auch außerhalb ihrer Arbeit ein glückliches und geborgenes Leben zu führen.

Zentrale Ziele als Bundeselternvertreterin sind für mich, bis 2020 die Vertretung und Teilnahme aller Bundesländer in und an der BEVKi. Das heißt vor allem eine handlungsfähige und stabile Landesvertretung in jedem Bundesland beim Aufbau zu unterstützen, die dann ihrerseits auf Kommunal- und Gemeindeebene unterstützend wirken und sich auf der Bundesebene beratend einbringen kann. Die Elternvertreter müssen vernetzt sein, damit eine gelungene Erziehungspartnerschaft gelebt werden kann. Zur Verbesserung der Steuerung des Systems der Kindertagesbetreuung möchte ich mit der Stimme der Eltern beitragen. Unter anderem sollen die Länder die für sie passenden Werkzeuge und Instrumente an die Hand bekommen, um ihre Kitalandschaft unabhängig vom Geldbeutel der Eltern für alle zu öffnen und qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung anbieten zu können. Denn Kinder haben ein Recht auf Bildung.

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