Elternvertreter_innen aus allen Bundesländern haben eine Bundeselternvertretung gegründet, die sich für Kinder in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege einsetzt. Die Kooperation über Bundeslandsgrenzen hinweg war uns zu wenig. Wir wollten unsere Zusammenarbeit intensivieren. Wir wollen Kindern und ihren Familien bundesweit eine Stimme geben. Wir wollen die Ausgestaltung der frühkindlichen Bildungseinrichtungen mitgestalten. Aus unserer Sicht ist die Elternmitwirkung dabei unverzichtbar.

Im November 2014 haben wir in Gotha unserer Zusammenarbeit einen Namen gegeben. Die BEVKi wurde gegründet.


Am 18.10.2020 wurden neuen Mitglieder in den Kreis der BEVKi-Sprecher_innen gewählt. Neu dabei sind Axel Briege (Schleswig-Holstein) – bis April 2021, Janine Herzberger (Niedersachsen), Stéphane Lacalmette (Baden-Württemberg) und Asif Stöckel-Karim (Rheinland-Pfalz). Katharina Queisser (Berlin) wurde im Amt bestätigt. Eine Vorstellung der neuen Sprecher_innen erfolgt in Kürze bis dahin hier ein Bilder der Teams.

 

 

 

 


Janine Herzberger

Ich lebe mit meinem Mann, unseren 3 Kindern und 2 Hunden im Norden von Niedersachsen. Seit Jahren engagiere ich mich bereits ehrenamtlich auf kommunaler- und Landesebene, seit Oktober 2020 nun auch bundesweit.

Dafür setzte ich mich in der BEVKi ein…
…dass in jedem Bundesland eine Landeselternvertretung etabliert und gesetzlich legitimiert ist.
…das Recht der Kinder auf Bildung nicht vom Einkommen der Eltern abhängig ist.
… mehr integrative Kita-Plätze. Inklusion bedeutet, dass alle Menschen ein Recht auf Förderung haben unabhängig von Alter, Geschlecht, Religion, Nationalität, Bildung und einer eventuellen Behinderung

 

 

 

Stéphane Lacalmette

Ich bin verheiratet, habe 5 Kinder und komme aus Baden-Württemberg.

Elternmitwirkung bedeutet für mich, dass die Eltern ihre Belange und die ihrer Kinder in alle für sie relevanten politischen Entscheidungen auf Augenhöhe einbringen können.
Dafür setze ich mich bei der BEVKi ein: Inklusion aller Kinder und deren Familie, Fachkräfte-Gewinnung und -Erhaltung, Ausbau der Kita-Plätze.

Wenn ich nicht aktiv für die BEVKi tätig bin, mache ich gerne in meiner Freizeit: aktive Mitwirkung bei unserer örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, Campen und Reisen in unserem Wohnwagen mit meiner Familie, Umbauen unseres alten Bauernhauses.

 

 

Katharina Queisser

Ich bin Katharina Queisser, wohne mit meiner Familie in Berlin-Siemensstadt, studiere (Bildungs- und Erziehungswissenschaft) und arbeite in Dahlem, arbeite ehrenamtlich in mehreren Bezirken Berlins und nun auch im gesamten Bundesgebiet als Elternvertreterin für die Kindertagesbetreuung.

Damit ein Kind glücklich und geborgen aufwachsen kann muss das Umfeld dafür geeignet sein. Da sind zum Einen die Rahmenbedingungen, die stimmen müssen und zum Anderen sind es die Menschen, die das Kind umgeben. In erster Linie sehe ich die Familie, dann unsere Gesellschaft und fast täglich sind es die Akteure der Kindertagesbetreuung die sich in ihrem Umfeld ebenfalls glücklich und geborgen fühlen dürfen. Deshalb braucht es für mich den Dialog in Erziehungspartnerschaften und Rahmen- bzw. Arbeitsbedingungen die den Akteuren die Möglichkeit bieten, ihre Profession zu leben, weiterzuentwickeln und auch außerhalb ihrer Arbeit ein glückliches und geborgenes Leben zu führen.

Zentrale Ziele als Bundeselternvertreterin sind für mich die Vertretung und Teilnahme aller Bundesländer in und an der BEVKi. Das heißt vor allem eine handlungsfähige und stabile Landesvertretung in jedem Bundesland beim Aufbau zu unterstützen, die dann ihrerseits auf Kommunal- und Gemeindeebene unterstützend wirken und sich auf der Bundesebene beratend einbringen kann. Die Elternvertreter müssen vernetzt sein, damit eine gelungene Erziehungspartnerschaft gelebt werden kann. Zur Verbesserung der Steuerung des Systems der Kindertagesbetreuung möchte ich mit der Stimme der Eltern beitragen. Unter anderem sollen die Länder die für sie passenden Werkzeuge und Instrumente an die Hand bekommen, um ihre Kitalandschaft unabhängig vom Geldbeutel der Eltern für alle zu öffnen und qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung anbieten zu können. Denn Kinder haben ein Recht auf Bildung.

 

 


Dr. Asif Stöckel-Karim

Mein Name ist Dr. Asif Stöckel-Karim. Ich habe ein Kind und wohne in Rheinland-Pfalz. Elternmitwirkung bedeutet für mich den Teil der Entwicklung meines Kindes in der Tageseinrichtung aktiv mitzutragen.

Dafür setze ich mich bei der BEVKi ein: Die Bundesländer sollen sich zum Wohle der Kinder austauschen können.

Wenn ich nicht aktiv für die BEVKi tätig bin, tobe und spiele ich gerne mit meinem Kind und wundere mich jedes Mal wie ich früher ohne ausgekommen bin.