Sören Gerulat

Chancengleichheit, ob reich oder arm, sollte die Grundlage eines jeden Kindes sein. Die Zukunft gehört den Kindern, also sollten wir sie, als Verantwortliche, bestmöglich auf diese vorbereiten und ihnen das nötige Können und Wissen vermitteln.

Kita ist die frühste Form der öffentlichen Bildung und gehört somit zur aktiven Zukunftsgestaltung unserer Gesellschaft. Daher sollte der politische und finanzielle Fokus für die Kinderbetreuung viel größer sein. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

Ich bin verheiratet und habe mit Amara Elena (2018) und Rachel Rosé (2020) zu Hause drei Frauen, die keine Langeweile aufkommen lassen. Wenn ich nicht in der BEVKI aktiv bin, dann unterstütze ich den LKEB in Brandenburg, sowie den KEB in der Uckermark, bin in der Kommunalpolitik, unterstütze aktiv die örtliche freiwillige Feuerwehr und verbringe Zeit mit meiner Familie.

 

Dr. Kristin Junga

Dass Bildung für die Kleinsten wichtig ist, soll mehr sein als selbstverständlich. Dazu braucht es, Eltern, die Gelegenheit haben, sich zu informieren, ihre Ansichten einzubringen und auf Augenhöhe mit frühkindlichen Bildungseinrichtungen und der Politik das Beste für die Kinder zu erarbeiten. Dass Eltern in jeder einzelnen Kita gut beteiligt werden, ist mir dabei genauso wichtig wie die Beteiligung der Eltern auf Bezirks-, Landes- oder Bundesebenen. Je besser alle Ebenen zusammenarbeiten, umso erfolgreicher können Lösungen entwickelt, gefördert und gefordert werden. 

In der Evangelisch-Lutherischen Kirche von Norddeutschland verantworte ich die Verbesserung der Bedingungen für ehrenamtlich Engagierte. Das bedeutet eine Balance zu finden aus der dem Ehrenamt eigentümlichen Freiwilligkeit und Flexibilität und Verlässlichkeit. Eltern sind in ihrem Alltag besonders gefordert, und brauchen daher besonders flexible Bedingungen, sich ehrenamtlich einzubringen.  

Deshalb ist es mir wichtig, die BEVKi zu einem nachhaltigen, sich weiterentwickelnden, starken Netzwerk zu organisieren, das kontinuierlich qualitätsvolle Beteiligung vieler Eltern ermöglicht. Ich bin verheiratet und habe einen Sohn, der in Hamburg in die Kita geht. Wenn ich nicht in der BEVKi aktiv bin, singe ich in der Jacobikantorei in Hamburg.

 

Stéphane Lacalmette

Elternmitwirkung bedeutet für mich, dass die Eltern ihre Belange und die ihrer Kinder in alle für sie relevanten politischen Entscheidungen auf Augenhöhe einbringen können.
Dafür setze ich mich bei der BEVKi ein: Inklusion aller Kinder und deren Familie, Fachkräfte-Gewinnung und -Erhaltung, Ausbau der Kita-Plätze.

Ich bin verheiratet, habe 5 Kinder und komme aus Baden-Württemberg. Wenn ich nicht aktiv für die BEVKi tätig bin, mache ich gerne in meiner Freizeit: aktive Mitwirkung bei unserer örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, Campen und Reisen in unserem Wohnwagen mit meiner Familie, Umbauen unseres alten Bauernhauses.

 

Katharina Queisser

Damit ein Kind glücklich und geborgen aufwachsen kann muss das Umfeld dafür geeignet sein. Da sind zum Einen die Rahmenbedingungen, die stimmen müssen und zum Anderen sind es die Menschen, die das Kind umgeben. In erster Linie sehe ich die Familie, dann unsere Gesellschaft und fast täglich sind es die Akteure der Kindertagesbetreuung die sich in ihrem Umfeld ebenfalls glücklich und geborgen fühlen dürfen. Deshalb braucht es für mich den Dialog in Erziehungspartnerschaften und Rahmen- bzw. Arbeitsbedingungen die den Akteuren die Möglichkeit bieten, ihre Profession zu leben, weiterzuentwickeln und auch außerhalb ihrer Arbeit ein glückliches und geborgenes Leben zu führen.

Zentrale Ziele als Bundeselternvertreterin sind für mich die Vertretung und Teilnahme aller Bundesländer in und an der BEVKi. Das heißt vor allem eine handlungsfähige und stabile Landesvertretung in jedem Bundesland beim Aufbau zu unterstützen, die dann ihrerseits auf Kommunal- und Gemeindeebene unterstützend wirken und sich auf der Bundesebene beratend einbringen kann. Die Elternvertreter müssen vernetzt sein, damit eine gelungene Erziehungspartnerschaft gelebt werden kann. Zur Verbesserung der Steuerung des Systems der Kindertagesbetreuung möchte ich mit der Stimme der Eltern beitragen. Unter anderem sollen die Länder die für sie passenden Werkzeuge und Instrumente an die Hand bekommen, um ihre Kitalandschaft unabhängig vom Geldbeutel der Eltern für alle zu öffnen und qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung anbieten zu können. Denn Kinder haben ein Recht auf Bildung.

Ich wohne mit meiner Familie in Berlin-Siemensstadt, studiere (Bildungs- und Erziehungswissenschaft) und arbeite ehrenamtlich in mehreren Bezirken Berlins und nun auch im gesamten Bundesgebiet als Elternvertreterin für die Kindertagesbetreuung.

Dr. Asif Stöckel-Karim

Elternmitwirkung bedeutet für mich den Teil der Entwicklung meines Kindes in der Tageseinrichtung aktiv mitzutragen.

Dafür setze ich mich bei der BEVKi ein: Die Bundesländer sollen sich zum Wohle der Kinder austauschen können.

Ich habe ein Kind und wohne in Rheinland-Pfalz. Wenn ich nicht aktiv für die BEVKi tätig bin, tobe und spiele ich gerne mit meinem Kind und wundere mich jedes Mal wie ich früher ohne ausgekommen bin.