Elternvertreter_innen aus allen Bundesländern haben eine Bundeselternvertretung gegündet, die sich für Kinder in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege einsetzt. Die Kooperation über Bundeslandsgrenzen hinweg war uns zu wenig. Wir wollten unsere Zusammenarbeit intensivieren. Wir wollen Kindern und ihren Familien bundesweit eine Stimme geben. Wir wollen die Ausgestaltung der frühkindlichen Bildungseinrichtungen mitgestalten. Aus unserer Sicht ist die Elternmitwirkung dabei unverzichtbar.

Im November 2014 haben wir in Gotha unserer Zusammenarbeit einen Namen gegeben. Die BEVKi wurde gegründet. An dieser Stelle möchten wir uns – die Bundessprecher_innen vorstellen:

Norman Heise

Norman Heise

Ich bin Norman Heise und ein Jahrgang 1978. In Berlin bin ich u.a. Vorsitzender des Landeselternausschusses Kita und des Bezirkselternausschusses Kita von Marzahn-Hellersdorf. Zusammen mit Katrin Molkentin habe ich mich 2013 auf den Weg gemacht ein Gremium für Kita-Eltern auf Bundesebene zu gründen. Meine Motivation damals und heute war es einen Austausch zwischen Elternvertreter_innen aus allen Bundesländern zu ermöglichen und die Eltern-Sicht auch Bundesebene einzubringen. Wir haben mittlerweile einige Herausforderungen nicht mehr nur allein auf Landesebene zu klären sind. Diese Herausforderungen möchte ich mit meinen Mitstreiter_innen im Sinne unseres Gründungspapieres angehen und Lösungen schaffen.

Mehr Information zu mir unter www.normanheise.de


Katrin Molkentin

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Ich bin Elter(n) von zwei Kindern, die vor 4 bzw. 6 Jahren Leben in unsere Bude gebracht haben. Sie haben meinen Alltag, meine Arbeit und mein ehrenamtliches Wirken durcheinandergewirbelt. Für mich stand von Anfang an fest, dass ich mich in der Kita engagieren werde. Die Kita ist ein wichtiger Ort für meine Kinder. Dort sind sie einen großen Teil ihres Tages. Mich dort zu engagieren, bringt mir die Gewissheit, etwas für diese wichtige Zeit meiner Kind zu machen. Es ist aber nicht bei dem Engagement an der Einrichtung geblieben, da schnell klar wurde, dass nicht alle Fragen vor Ort beantwortet werden können.

So bin ich auch im Bezirk Berlin-Mitte beteiligt, wenn wir die Eltern unserer über 270 Einrichtungen einladen und ihnen helfen sich einbringen zu können. Als Bezirkselternausschussvorsitzende will ich Eltern in unserem Bezirk aktivieren und informieren, unterstützen und beraten. Darüber hinaus arbeite ich im Landeselternausschuss Kindertagesstätten (LEAK) mit, um den politischen Rahmen für Kitas im Land Berlin zu diskutieren. Wir brauchen noch viel Unterstützung für Kitas, um das Berliner Bildungsprogramm auch leben zu können. Welche Art von Unterstützung das aus unserer Sicht sein müsste, haben wir im LEAK formuliert.

Aber über Kita wird nicht nur vor Ort, in der Kommune oder im Land diskutiert und entschieden. Auch im Bund gibt es vieles, was für Kitas gemacht wird. Um die Diskussionen auf der Bundesebene beeinflussen zu können, haben wir Elternvertretungen der Bundesländer uns entschlossen, die BEVKi zu gründen. Wir wollen mitreden, wenn über die Zukunft der Kitas verhandelt wird. Seit unserem Gründungstreffen in Gotha bin ich Bundessprecherin der BEVKi. Ich habe diese Herausforderung gern angenommen und möchte mich für mehr Qualität in unseren Einrichtungen, für eine gelebte Bildungs- und Erziehungspartnerschaft und für ein gesundes Aufwachsen unserer Kleinsten auf der Bundesebene engagieren.

Kontakt:

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Sandy Kirchner

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Ich bin Sandy Kirchner, bin Diplompädagogin,  verheiratet und stolze Mutter eines fünfjährigen Sohnes. Mein Sohn besucht seit seinem 1. Geburtstag eine Thüringer Kita. Die Kita ist für mich ein Ort der Frühkindlichen Bildung und damit auch ein zentraler Ort im Leben meines Sohnes. Mein ehrenamtliches Engagement im Bereich Kita entstand schon während der Eingewöhnung. Schon da wurde mir klar, dass ein Engagement im Rahmen einer Erziehungspartnerschaft unabdingbar ist.

 

In Thüringen gibt es ein vierstufiges Beteiligungssystem beginnend in der Kita, über die Kommune, den Landkreis bis hin zur Landesebene. Und seit dem Jahr 2013 bin ich in der Landeselternvertretung aktiv. Im November 2014 haben alle Bundesländer eine Gründungserklärung einer Elternvertretung auf Bundesebene unterschrieben und somit die BEVKI aus der Wiege gehoben. Seit diesem Gründungtreffen in Gotha bin ich eine von fünf Bundessprecher_innen. Es war mir eine Herzensangelegenheit, die Herausforderung anzunehmen, um so auch gezielt auf die Qualität in der Frühkindlichen Bildung Einfluss zu nehmen.

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Angela Heinssen

Mein Name ist Angela Heinssen. Bundesprecherin des BEVKi und Vorsitzende der Kita Landeselternvertreung in Niedersachen.Ich bin Rechtsanwältin und rechtliche Betreuerin. Spezialisiert habe ich mich auf das Recht der Finanzierung der Kinderbetreuung. Dazu bin ich bundesweit in verwaltungsgerichtlichen Verfahren u.a. zur Senkung der Elternbeiträge in Kita und Kindertagespflege tätig. Aber auch Tagesmütter haben mich beauftragt mit verwaltungsgerichtlichen Verfahren für höhere laufende Geldleistungen. Als Politikerin der Grünen bin ich Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft „Europa und Internationales“ in Niedersachsen und Mitglied im Verein RechtGrün e.V.

 


Marcel Preukschat

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Mein Name ist Marcel Preukschat, ich bin 33 Jahre und seit 2010 glücklich verheiratet. Ich habe zwei Töchter, Mathilda (4 1/2 Jahre) und Viola (1 1/2 Jahre). In NRW engagiere ich mich seit 2014 ehrenamtlich als Vorsitzender des Landeselternbeirat der Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen (LEB NRW) und auf kommunaler Ebene im Jugendamtselternbeirat (JAEB) Düsseldorf.

Mir ist wichtig, dass jedes Kind Zugang zu einer Kindertagesstätte in seiner Nähe haben kann und dort entsprechend der jeweiligen Lebensphase gefördert wird. Dabei ist darauf zu achten, das Förderung nicht zur Überforderung aufgrund immer höherer Maßstäbe der Leistungsgesellschaft wird. Insbesondere möchte ich ein Augenmerk auf Kinder aus förderungsbedürftigen Familien legen. Dort wo Hilfe benötigt wird muss auch geholfen werden um allen Kindern die gleichen Chancen zu bieten. Weiterhin sehe ich als ein zentrales Thema den Beruf des/der Erziehers/Erzieherin in seinem Ansehen zu stärken. Das Ziel sollte eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten sein, da ohne entsprechend geschultes und entlohntes Personal kein vernünftiger Alltag in den Kindertagesstätten stattfinden kann. Gleichmaßen muss darüber hinaus die Qualität in den Einrichtung entsprechend verbessert werden.

Diese Ziele und viele weitere Themen gilt es auch auf der Bundesebene konkret zu verfolgen.

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