Die Bundeselternvertretung für Kinder in Kindertageseinrichtungen ist erleichtert, dass die Bundesregierung schnell und auf die erste Not der Familien reagiert und sich auf einkommensunterstützende Maßnahmen für Eltern geeinigt hat. Nachdem in ganz Deutschland die Kindertageseinrichtungen wegen der Ansteckungsgefahr mit dem CoViD19-Virus geschlossen wurden, müssen viele Eltern ihre Erwerbstätigkeit einschränken und Kinder zuhause betreuen.
„Mit den jetzt beschlossenen Lohnersatzleistungen wird die größte Not gelindert und ein erster Schutzschirm über Familien aufgespannt“, so Ulrike Grosse-Röthig, Bundeselternsprecherin. „Viele Eltern, denen die Sorge um die nächste Kreditrate oder das nächste Paar Kinderschuhe den Schlaf geraubt hat, werden damit ruhiger atmen können, denn Familien finanziell zu unterstützen bedeutet auch immer Wirtschaftsförderung. Familien sparen nicht!“

Gleichzeitig sieht die Bundeselternvertretung diese Maßnahmen für Eltern mit Kinder in Kinderbetreuung als nicht ausreichend an. Da in vielen Gebieten Bildungsgebühren weiterhin aufbracht und im Zweifel von dem verringerten Einkommen in Abzug gebracht werden müssen. Für die Mehrheit der Familien bedeutet dies Ausgaben von mehreren hundert Euro pro Kind im Monat.

Auch für diese Herausforderung braucht es unbedingt, unbürokratische Lösungen.

Als Bundeselternvertretung sehen wir die Gefahr, dass Familien in Not diese Zahlungen einstellen müssen, mit ungeahnten Folgen für freie Träger und Kommunen.

Nachdem die Bundeselternvertretung am vergangenen Wochenende dringend Hilfe für Familien angemahnt hatte, einigte sich heute die Bundesregierung auf ein ganzes Maßnahmepaket. Kernpunkte dabei sind der Ersatz von Lohnausfällen bei unerlässlicher Kinderbetreuung und der erleichterte Zugang zum Kinderzuschlag.

Zu den familienunterstützenden Maßnahmen der Bundesregierung im Rahmen des Corona-Notfallpaketes

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