Digitaler Fachtag „Kita Gemeinsam Gestalten“ am 5. Juni 2021

 

10:00 bis 10:30

Begrüßung durch BEVKi und LEAK

 

10:30 bis 11:00

Grußwort Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

 

11:00 bis 11:20

Begrüßung durch Staatssekretärin Sigrid Klebba (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in Berlin)

 

11:20 bis 12:20

Paneldiskussion – Wie kann Kita gut für alle sein?

Mit:

Sönke Rix, MdB, Bundestag, SPD, Sprecher der Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Marcus Weinberg, MdB, familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Norbert Müller, MdB, Bundestag, Die Linke

Petra Budke, MdL, Landtag Brandenburg, Die Grünen / Bündnis 90

Dr. Maren Jasper-Winter, MdA, Abgeordnetenhaus Berlin, FDP

 

12:20 bis 14:00

Mittagessen / Pause – Sportprogramm – Puppentheater

 

14:00 bis 15:30

Workshops online

 

15:30 bis 16:30

Digitaler Marktplatz

 

16:30 bis 17:00

Kinderkonzert im Livestream: Suli Pushban

Anmelden und weitere Informationen unter https://gemeinsam-kita-gestalten.de/

 

 

Workshop-Beschreibungen – Auswahl

  1. Kita einfach selber gründen ? (DaKS e.V.)

Kein Kitaplatz vorhanden? Oder die vorhandenen so gar nicht zusagend? Dann kann man/frau ja mal über die Gründung einer Elterninitiative nachdenken. Kitas in Trägerschaft einer Elterninitiative gibt es mehrtausendfach im gesamten Bundesgebiet und sie sind seit vielen Jahrzehnten ein stabiler Bestandteil der Kitalandschaft. Gründung und Betrieb einer Elterninitiative sind kein Hexenwerk, erfordern aber Zeit, Engagement und eine gut funktionierende Gruppe. Im Workshop besprechen wir die grundsätzlichen Schritte einer solchen Gründung und wie man sich dabei unterstützen lassen kann.

Referent: Roland Kern, Sprecher des Dachverbands Berliner Kinder- und Schülerläden (DaKS) e.V.

 

  1. Die Beteiligung der Eltern an der Beteiligung der Kinder (Der Paritätische Berlin)

Gelungene Partizipation bezieht die Eltern mit ein. Die Sichtweise der Eltern muss bei der Entwicklung von Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder in der Kindertageseinrichtungen immer mitgedacht und bearbeitet werden. Ansonsten kann es zu Situationen kommen, in denen sich Eltern in ihrem Elternrecht eingeschränkt fühlen. Dies ist besonders in den Situationen der Fall, in denen Kindern Selbstbestimmungsrechte zugestanden werden: im Bereich des Essens, der Hygiene, des Schlafens, der Kleidung oder anderer Grundbedürfnisse. Partizipation von Kindern verlangt daher auch die Rechte von Eltern zu klären. Der Workshop gibt Impulse zum Thema und bietet die Möglich zur Dikussion.

Moderation: Sabine Radtke, Referentin Kindertagesbetreuung beim Paritätischen Landesverband Berlin, Multiplikatorin für Partizipation & Engagementförderung nach den Konzepten „ Kinderstube der Demokratie“ und „Mitentscheiden und Mithandeln in der Kita“

 

  1. Kitafördervereine erfolgreich gestalten (lsfb e.V.)

Im Workshop „Kitafördervereine erfolgreich gestalten“ werden Informationen und Tipps zu Themen wie Gründung eines Kitavereins, digitale Mitgliederversammlungen, Netzwerkbildung, Haftung- und Rechtslage, Kitafeste und vieles mehr gegeben.

Seminarinhalte:

  • Gründung eines Fördervereines
  • Wo ist der Förderverein sichtbar?
  • Mitgliederversammlung digital – Erfahrungen und Empfehlungen aus einem Jahr Pandemie
  • Netzwerkbildung
  • Kitafeste
  • Haftung- und Rechtslage, Versicherungen, GEMA
  • lsfb-Verleihservice
  • Projekte im Förderverein: Wo kommt das Geld her?
  • Anerkennungskultur / Mitgliedergewinnung
  • lsfb-Homepage: Wo finde ich Was?
  • Erfahrungsaustausch / Ideensammlung

Referenten:

Jochen Fest, lsfb-Vorstand, er hat jahrelange Erfahrung aus aktiver Fördervereinsarbeit in Kita und Schule und arbeitet seit 2010 ehrenamtlich im lsfb-Vorstand und ist Online-Experte im lsfb. Jochen Fest hat seit März 2020 über 30 digitale Mitgliederversammlungen für unsere Mitglieder organisiert und begleitet.

Andreas Kessel, lsfb-Gründungsmitglied, Stellvertretender Vorsitzender des lsfb, Stellvertretender Vorsitzender BSFV (Bundesverband der Kita- und Schulfördervereine e.V.), leidenschaftlicher Praktiker.

 

  1. Klischeefrei in der Kita (Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V.)

Geschlechterklischees werden früh erlernt und verfestigen sich im Lebensverlauf. Die Initiative Klischeefrei unterstützt bereits Fachkräfte in der frühkindlichen Bildung mit Informationen und Materialien, um Rollenbilder und Geschlechterklischees in Bezug auf Berufe spielerisch zu hinterfragen. Der Workshop „Klischeefrei fängt früh an“ richtet sich insbesondere an Fachkräfte, aber auch interessierte Eltern sind herzlich willkommen!

Referentin: Juliana Groß, Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. ,

Servicestelle der Initiative Klischeefrei – Fachstelle | Wissenschaftliche Fachreferentin

 

  1. Quereinstieg in die Kita – Fachkräftegebot vs. Multiprofessionalität

Pädagogische Fachkräfte in den Kindertagesstätten sind dafür verantwortlich die Trias aus Bildung, Erziehung und Betreuung als Lernbegleiter*innen der Kinder professionell und entsprechend der qualitativen Anforderungen sowie den individuellen Bedürfnissen der Kinder umzusetzen. Hierzu bedarf es einer fundierten Ausbildung und regelmäßiger Fort- und Weiterbildungen. In den Kitas findet wir jedoch immer mehr Menschen, die keine pädagogische Grundqualifikation besitzen.

Der Workshop geht der Frage nach, ob es sich hierbei um Multiprofessionalität oder um die Aushöhlung des Fachkräftegebots handelt.

Moderation: Ronny Fehler, GEW BERLIN

 

  1. Ich kann kochen! -Praktische Ernährungsbildung für Kinder

In dem Workshop schauen wir uns an, wie durch pädagogisches Kochen alle Sinne der Kinder angesprochen und Freude an einer vielfältigen Ernährung mit frischen Zutaten geweckt werden kann. Sie erfahren, wie Kinder essen lernen und wir entwickeln gemeinsam in interaktiven Kleingruppen Ideen, wie praktische Ernährungsbildung in den Alltag integriert werden kann. Sie erfahren mehr über Ich kann kochen!, die gemeinsame Initiative von Sarah Wiener Stiftung und BARMER, die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen mit einem kostenfreien Bildungsangebot und vielen weiterführenden Genussideen unterstützt. Mehr Informationen zur Initiative unter www.ichkannkochen.de

Also Praxiseinblick laden wir Sie zu einer Sinnesschulung ein! Bringen Sie eine Scheibe Brot oder einen Apfel mit und lassen Sie uns die Lebensmittel mit all unseren Sinnen erfahren.

Der Workshop wird begleitet von: Marcel Oschmann und Odilia Dickershoff, ReferentInnen der Sarah Wiener Stiftung

 

  1. Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung (Fachstelle Kinderwelten)

Kinder erlernen Vorurteile früher als man glaubt. Klug wie sie sind machen sie sich auch einen Reim auf die Bewertungen von Menschen in ihrer Umgebung und ordnen sich und andere darin ein. Das hat Folgen für ihre Bildungsprozesse, insbesondere, wenn sie und ihre Familien abgewertet und diskriminiert werden. Inklusion zielt darauf, die Verschiedenheit der Kinder und Familien wertzuschätzen und Bildungsbarrieren zu erkennen und abzubauen. Diese Ansprüche müssen auf allen Ebenen umgesetzt werden. Der Ansatz Vorurteilsbewusster Bildung und Erziehung zeigt, wie dies auf der Ebene der pädagogischen Praxis aussehen kann.

Referentin: Petra Wagner, Leiterin der Fachstelle Kinderwelten für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung im ISTA (Institut für den Situationsansatz) in der INA Berlin gGmbH. Zahlreiche Publikationen zu Mehrsprachigkeit, Sprachliche Bildung und Identitätsentwicklung, Inklusion, Bildungsgerechtigkeit, Antidiskriminierung, Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung.

 

  1. Partizpative Kita Entwicklung (Initiative Neues Lernen e.V. – angefragt)

Design-Thinking und partizipative Kitaentwicklung. Dieser Workshop-Teasern soll Interesse   für   innovative   und  partizipative  Kitaentwicklung wecken und die Möglichkeit bieten sich zu neuen Formaten und Methoden auszutauschen. Dabei wollen wir einen Einblick in die theoretischen und methodischen Grundlagen des Design-Thinkings  und  anderen  Innovationstechniken  für  agile  und  lösungsorientierte  Kitaentwicklung bieten. Mögliche Zielgruppen sind: Kitaleitungen, pädagogische Fachkräfte und Eltern

 

  1. #NewKita – Kita neu denken

Mit kleinen Schritten zur Umsetzbarkeit von Partizipation in der Kita. Wir beginnen mit einer Standortbestimmung der Zielgruppen und erfahren auf humorvolle Art und Weise, wer wo hingehört. Seien Sie gespannt, oder „viele Schritte zu gehen du noch hast“.

Moderation: Sabine Hagen

 

  1. „Die Kinderstube der Demokratie“ (Institut für Partizipation und Bildung) (angefragt) demokratische Alltagskonzepte entwickeln und umsetzen.

-Mitbestimmung und Selbstbestimmung in der Kita-

Referentin: Sabine Redecker

 

  1. Woran erkenne ich eine gute Kita?

Wer sich als Elternteil nicht ausschließlich auf das Urteil befreundeter Familien verlassen will, benötigt Anhaltspunkte, die für die Einschätzung einer Kita taugen.

Prägnant für Eltern, die einen Kitaplatz suchen, sind zunächst in der Regel das äußere Erscheinungsbild der Gebäude und des Kitaspielplatzes. Eine ansprechende Gestaltung und ein freundliches Auftreten der Pädagog:innen vermitteln neben der Selbstdarstellung auf der Homepage weitere erste Eindrücke.

Doch das kann nicht alles sein, denn aus der Perspektive Ihrer Kinder sind viel mehr die Alltagsregeln der Einrichtung wesentlich für ihr Wohlbefinden und die Frage, ob eine verlässliche Bindung zu den zuständigen Pädagog:innen entsteht.

In diesem Workshop wollen wir uns darüber austauschen, welche Faktoren wichtig sind, damit sich Kinder in einer Einrichtung wohl fühlen können und Bildung gelingt. Wir wollen außerdem darauf eingehen, welche Vorgaben und Orientierungen zur Kita-Qualität bestehen und der Frage nachgehen, worauf Eltern achten können, wenn sie einen Kitaplatz suchen.

Moderation: Anita Dischinger & Andrea Friedrich

 

  1. Theater Workshop (BAGE e.V.) (angefragt)

Improvisieren im Leben können wir –aber wie geht das mit Spaß auf der Bühne?

Ein kurzer Improvisationstheater-Schnupper-Workshop für Eltern und Menschen ab 0 Jahren

Wir wollen mit Euch Workshop-Teilnehmer:innen  vor allen Dingen eins tun – spielen! Mit theaterpädagogischen Mitteln mit Leichtigkeit improvisieren und uns ausprobieren. Da darf gerne dick aufgetragen, das eine oder andere Klischee gnadenlos überzeichnet werden – alles ist erlaubt in der Welt des Theaters. Mitzubringen ist die Lust am Ausprobieren und an neuen Erfahrungen. Theatervorerfahrungen sind nicht notwendig – aber auch nicht hinderlich.

Sogenanntes „Scheitern“ ist ausdrücklich erwünscht und wird lustvoll gefördert in einem wertschätzenden Rahmen

Technische Voraussetzungen: Gut wären Laptop oder PC mit Monitor und funktionierender Webcam/Mikrofon und stabiles Internet. Wir sollten uns alle sehen und hören können. Wir machen Spiele im Stehen  und im Sitzen, 1-2 Schritte Platz nach rechts und links und nach hinten wären prima.

Für Kinder machen wir zum Anfang ein Angebot für ca. 20 Minuten, danach sind die „Großen“ dran

Wir freuen uns auf Euch!

Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt auf 16 Personen (bzw. Bildschirme/Accounts)

Leiter:innen: Christine Frey, Improtheater Trainerin und Schauspielerin, Leiterin des Bühnensprung Improtheaters in Karlsruhe, Theaterpädagogin (B.A.), Clownin

Norbert Bender, Geschäftsstellenleiter der Bundesarbeitsgemeinschaft Elterninitiativen e.V., Diplomwirtschaftler, Theaterpädagoge und Märchenerzähler

 

 

Digitaler Marktplatz-Beschreibungen – Auswahl

  1. Eltern Beraten Eltern (Eltern Beraten Eltern e.V.)

Wenn sich Eltern oder Kitas an uns wenden, gibt es meist viele offene Fragen. Manchmal geht es um Grundsätzliches („Wie kann Inklusion in unserer Einrichtung funktionieren?“), manchmal um scheinbare Kleinigkeiten („Weil der Therapiestuhl so klobig ist, muss mein Sohn immer an einem Extra-Tisch sitzen!“). Immer geht es jedoch auch um Annäherung und gegenseitiges Verstehen. Eltern beraten Eltern von Kindern mit und ohne  Behinderung e.V. berät seit 35 Jahren berlinweit und behinderungsübergreifend Eltern und Fachkräfte zu allen Belangen rund um das Thema Behinderung. Alle Mitarbeitenden kommen aus unterschiedlichen Professionen und haben ein Kind mit Behinderung oder Entwicklungsverzögerung. Wir hoffen, durch unseren persönlichen Zugang Berührungsängste abbauen und gegenseitige Neugier entstehen zu lassen.

Referentinnen:

Andrea Häfele, Erziehungswissenschaftlerin/Kulturwissenschaftlerin M.A., Facherzieherin für Integration, Inklusionscoach. Drei Kinder („Wir sind schon Jugendliche…“), eins mit 47, zwei mit 46 Chromosomen.

Franzisca Teske, Dipl.-Sozialpädagogin und Systemische Begleiterin. Zwei Kinder, eins geht zur Schule und eins in die Kita. Beide Kinder haben so ihre Eigenheiten, eins bekam eine dafür passende Diagnose.

 

  1. Kita- Sozialarbeit (SozDia)

Kindertagesstätten sind Schlüsselorte in der Entwicklung von Kindern. Durch die tägliche Begegnung bieten sie den Fachkräften weitreichende Einblicke in die Lebenssituation der Familien, beobachten Veränderungen und Problemlagen – auf individueller wie gesellschaftlicher Ebene. Die Verankerung von Sozialarbeit an Kitas eröffnet folglich einen wertvollen, niedrigschwelligen Zugang um Familien präventiv zu unterstützen, den Kinderschutz zu wahren und neben ressourcenaktivierender Elternarbeit auch als Beratungs- und Ansprechperson in der Kita zu wirken. Im Rahmen des Modellprojektes erleben wir schon jetzt, wie gewinnbringend die Einbindung von Sozialarbeit an Kitas ist – für Fachkräfte, Eltern und die Kinder.

 

Referentinnen:

Katharina Schmidt, SozDia Stiftung Berlin, Sozialarbeiterin in dem Projekt „Sozialarbeit an Kitas“

Nina Kirch, SozDia Stiftung Berlin, Geschäftsleitung,

 

  1. Corona-Kita Studie

Die Corona-KiTa-Studie beobachtet seit Mail 2020, wie Kitas in der Pandemie ihr Angebot aufrecht erhalten, wie die stufenweise Öffnung gelingt und mit welchen Herausforderungen dies für Familien, Kita-Leitungen und das pädagogische Personal verbunden ist. Ausgewählte Ergebnisse werden vorgestellt und diskutiert.

Referent: Prof. Dr. Bernhard Kalicki, Leiter der Abteilung Kinder und Kinderbetreuung des Deutschen Jugendinstituts (DJI) in München.

 

  1. Sicher und nachhaltig mobil in der Kita

Tipps für eine selbstständige und sichere Mobilität von Kindern für Eltern und praxisnahe Anregungen für eine nachhaltige Mobilitätsbildung im Elementarbereich. Das Auto als Verkehrsmittel, auch für kurze Wege, ist für eine Mehrheit der Deutschen selbstverständlich. Schon Kinder legen heute die meisten ihrer Wege im Auto zurück. Spaß beim Fahrrad- und Rollerfahren, selbstständig in Dorf und Stadt unterwegs zu sein, stressfreie Bus und Bahnfahrten, bei denen die Eltern Zeit für ihre Kinder haben – all dies sind Erfahrungen, die Kinder heute immer seltener sammeln können. Dabei haben gerade Kinder Spaß an der eigenen Bewegung. Ohne die Möglichkeit, sich zu bewegen, geht diese Freude jedoch schnell verloren. Der VCD macht sich deshalb dafür stark, Kindern die Möglichkeit zu geben, zunehmend selbstständig und sicher unterwegs zu sein.

Referentin: Anika Meenken, Sprecherin für Mobilitätsbildung beim ökologischen Verkehrsclub VCD

 

  1. Digitale Kita mit der HABA Digitalwerkstatt (angefragt)

Unsere Kinder – aber auch ihre Eltern – sind von neuen Medien im Alltag umgeben und die Geschwindigkeit des technologischen Wandels nimmt immer weiter zu. Bereits in der Kita kann eine interessierte und kompetente Begleitung dabei helfen, Medienkompetenz zu fördern. Sachverstand, Kreativität und Spaß ermöglichen einen produktiven und gestalterischen Umgang mit den neuen Medien und der dahinter

liegenden Technologie, was in hohem Maße zum Begreifen und Formen der tagtäglichen Umwelt der Kinder führt.

Dieser einstündige Workshop richtet sich an Fachkräfte und Interessierte, die erfahren möchten

  • warum digitale Bildung schon im Vorschulalter sinnvoll ist
  • welche kreativen Möglichkeiten Tablets als Teil des Vorschul-Programms bieten
  • was die Digitalwerkstatt Box ist
  • Welche Weiterbildungsmöglichkeiten es für Kita-Fachkräfte gibt
  • wie digitale Bildung auch ohne Geräte umsetzbar ist

 

Am Ende des Workshops ist noch Zeit für Fragen und den offenen Austausch. Infomaterial wird zum Download zur Verfügung gestellt.

 

  1. Titel: Regenwürmer, Plastik und Kastanien: Entdecken und Forschen im Alltag begleiten

Haben Sie Ihr Kind auch schon einmal dabei beobachtet, wie es sich intensiv mit scheinbar banalen Dingen des Alltags wie Regenwürmern, (Plastik-)Verpackungen oder Kastanien auseinandergesetzt hat? Die Stiftung Haus der kleinen Forscher unterstützt Kinder beim entdeckenden und forschenden Lernen und knüpft dabei stets an die Fragen und Beobachtungen der Kinder an. So fördert sie die alltägliche Begegnung mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie mit Fragen der Nachhaltigkeit. Erhalten Sie Einblick in unseren pädagogischen Ansatz und diskutieren Sie mit uns, wie Partizipation und Gerechtigkeit als gelebte Konzepte in der Kita umgesetzt werden können.

Referentin:

Elisabeth Aimer (Dipl.-Päd.) arbeitet seit drei Jahren für die Stiftung Haus der kleinen Forscher im Bereich Inhalte und Fortbildung. Sie hat zuletzt ein Bildungsangebot zu Magnetismus entworfen und freut sich nun besonders, im Team Bildung für nachhaltige Entwicklung Fragen zu nachhaltigem Konsum, Partizipation und Gerechtigkeit bearbeiten zu dürfen. Vorher ist sie in drei Jahren von Australien nach Deutschland geradelt. Warum? Na schneller ging‘s eben nicht.

 

  1. KEBiK (Kompetente Eltern für die Bildung ihrer Kinder)

Das Projekt „KEBiK – Kompetente Eltern für die Bildung ihrer Kinder“ findet im Rahmen des Förderprogramms „Demokratie leben!“ statt. Träger ist das Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung und Teilhabe e.V. (bbt). Ziel ist es, Eltern mit Einwanderungsgeschichte in ihren Kompetenzen für die Bildungsbegleitung ihrer Kinder zu stärken, Informationen zum deutschen Bildungssystem mehrsprachig zu vermitteln und auf bereits bestehende Angebote vor Ort aufmerksam zu machen. Dafür wurde eine Interseite entwickelt, welche über Fragen rund um das Thema Bildung (bspw. Kita-Platzsuche, Schulwechsel, u.v.m.) in mehreren Sprachen informiert. Daneben wird auf der Internetseite auch eine mehrsprachige Online-Beratung angeboten. Die Beratung verweist auf lokale Elterninitiativen oder Beratungsstellen, um sich dort beraten zu lassen oder um sich in der Elternarbeit zu engagieren. Das Angebot wird Mitte des Jahres online gehen.

Referentin: Freya Frost – Projektleitung

 

  1. Digitalpakt Kita (Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) – Bundesverband e.V.)

Referentin: Lena Przibylla

 

  1. „Sport digital – Mehr Bewegung im Quartier“: Kinder und Jugendliche mit digitalen Angeboten zu Bewegung motivieren

Als die Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 weite Teile des Lebens in die eigenen vier Wände verlagerte, hatte der Basketballklub ALBA BERLIN eine Idee: Wenn die Kinder nicht zum Sport kommen können, dann kommt der Sport jetzt eben zu den Kindern. Und zwar direkt ins Wohnzimmer: ALBAs tägliche Sportstunde wurde auf YouTube zu einem riesigen Erfolg.

Mittlerweile ist aus dieser digitalen Sportidee ein ganzes Modellprojekt erwachsen, das vom Bundesinnenministerium gefördert wird und unter dem Namen „Sport digital – Mehr Bewegung im Quartier“ das Ziel verfolgt, Kindern und Jugendlichen einen leichteren Zugang zu Sport zu vermitteln. Neben Sport macht Spaß, dem Nachfolger von ALBAs täglicher Sportstunde, umfasst das Projekt nun auch Fortbildungen für Pädagog*innen sowie eine eigene Online-Mediathek, die Erklärungsvideos und digitale Lehrmaterialien für Bewegung in Kitas, Schulen und Vereinen bereithält.

Referentin: Lena Flöttmann, Leiterin für Kitasport des ALBA BERLIN Basketballteams

 

  1. Vielfalt und Mitbestimmung in der Kita leben (Filmvortrag und Austausch)

Beschreibung: „Jedes Kind ist einzigartig und sollte mit seinen individuellen Eigenschaften und Bedürfnissen wahrgenommen und wertgeschätzt werden. Durch altersgerecht gestaltete Mitbestimmung im Kita-Alltag erfahren Kinder ihre eigene Selbstwirksamkeit. Dies stärkt zum einen ihre Resilienz und sie erlernen zum anderen demokratische Prozesse von Anfang an. Wie Beteiligung von Kindern umgesetzt, Vielfalt geschätzt und die Rechte von Kindern geachtet werden, zeigen wir Ihnen in einem Kurzfilm des Deutsches Kinderhilfswerkes zum Projekt „bestimmt bunt“ (2017-2019). Anschließen sind Sie zum Austausch über das Thema/den Film herzlich eingeladen und wir möchten Ihnen auch die Praxismaterialien des Deutschen Kinderhilfswerkes zu Kinderrechten in der Kita vorstellen.

Referentin: Stefanie Gollmer, Fachstelle Kinderrechtebildung, Deutsches Kinderhilfswerk e. V.