bild-445Bundeselternvertretung begrüßt Erklärung von Bund und Ländern:

Der Bund ist es nun schon zum zweiten Mal, der Eltern hilft. Nach dem vom Bund angetriebenen Ausbau und der Einführung des Rechtsanspruches, hat er nun die Initiative für mehr Qualität in den Kitas ergriffen. Entschlossen hatte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vor zwei Jahren begonnen über mehr Qualität in den Kitas zu sprechen. Sie brachte Bund und Länder an einen Tisch und bezog Verbände, Träger und auch uns Eltern mit ein. Das Ergebnis ist nicht nur ein heute vorgestellter Zwischenbericht für mehr Qualität, sondern vor allem eine gemeinsame Erklärung zwischen Bund und Ländern. Danach wird eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe Eckpunkte für ein Bundesqualitätsentwicklungsgesetz erarbeiten. Und mehr noch: Der Bund wird weiteres Geld zur Verfügung stellen, um die Qualitätsziele erreichen zu können.

Die BEVKi fordert schon länger mehr Geld im System Kita, damit mehr Fachkräfte gewonnen, die für weniger Kinder als bisher,  in entwicklungsfördernd gestalteten Räumlichkeiten und vor allem in einer aktiven und lebendig angelegten Erziehungspartnerschaft mit Eltern arbeiten können.

Die BEVKi begrüßt darüber hinaus aber, dass die vereinbarten Ziele nicht zu Lasten der Kita-Eltern erreicht werden sollen. Vielmehr sollen den Eltern die Zugänge erleichtert und wie Familienministerin Schwesig auf der Konferenz und begleitenden Pressekonferenz deutlich gemacht hat, von bisher bestehenden Gebühren entlastet werden. Die BEVKi fordert gleiche Rechte für alle Kinder. Bildung muss in Deutschland gebührenfrei sein – von der Kita bis zur Uni.

Pressemitteilung: Qualität hat ihren Preis
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Ein Gedanke zu „Pressemitteilung: Qualität hat ihren Preis

  • 25. November 2016 um 7:07
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    Viel wichtiger wäre erst einmal eine einheitliche Grundlage für alle KiTas.
    Sowohl bei den KiTa Gebühren als auch bei den Leistungen.
    Die einen Zahlen Summe X, die anderen zahlen Summe X mal 2 oder mehr.
    Bei den einen gibt’s Frühstück und Vesper, bei anderen muß jede Kleinigkeit mitgegeben werden bis hin zum trinken.
    Jede Gemeinde redet sich mit anderen Ausreden raus, was sie alles nicht müssen.
    Allen voran Zehdenick mit, da müssen sogar Feuchttücher oder Küchenrolle mitgegeben werden, wenn sich die Kinder beim Essen bekleckern.

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