PressemitteilungDas Bundesverfassungsgericht hat in seinem heutigen Urteil das Betreuungsgeld gekippt. Die BEVKi fordert, dass der Bund die veranschlagten, aber nicht mehr benötigten Haushaltsmittel nun für Kindertagesstätten und Kindertagespflege einsetzt. Die BEVKi fordert qualitative Verbesserungen der Kindertagesbetreuung. Eltern aller Bundesländer wünschen sich gute Kitas.

Die Qualität ist aber sehr unterschiedlich. In dem einen Bundesland ist der Betreuungsschlüssel gut, in dem anderen die Qualitätsentwicklung verbindlicher. In dem einen Bundesland sind die Gebühren gering, in dem anderen sind diese bereits abgeschafft. An einem Ort ist die Elternbeteiligung gesetzlich verbrieft, in dem anderen freiwillig möglich. Die Bundeselternvertretung fordert, einen Weg zu finden, die Qualität in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege bundesweit auf ein hohes Niveau zu heben.

Wir fordern, dass die nicht mehr benötigten Betreuungsgeld-Haushaltsmittel zur Verbesserung der Qualität eingesetzt werden. Wir Eltern wünschen uns:

  • Eine Verbesserung des Fachkraft-Kind-Verhältnisses
  • Mehr mittelbare pädagogische Arbeit für die Fachkräfte
  • Betreuungsschlüssel in denen Krankheit, Urlaub und Fortbildung der Fachkräfte angerechnet werden
  • Ein Ende der Gebührenschraube: Eltern sind nicht länger bereit die angespannten kommunalen Haushaltssituationen mit ständig steigenden Kita-Gebühren quittiert zu bekommen.

Wir begrüßen den von Bundesfamilienministerin Schwesig angestoßenen Qualitätsdialog zwischen Bund, Ländern und Verbänden. „Die BEVKi fordert, dass die frei gewordenen Haushaltsmittel des Betreuungsgeldes im Rahmen der Qualitätsdebatte den Kitas zur Verfügung gestellt werden. Dauerhaft!“, so die BEVKI-Sprecherin Katrin Molkentin.

Pressemitteilung: Ende des Betreuungsgeldes kann mehr Qualität für Kitas bedeuten
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