„Qualität und Beitragsfreiheit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden“, sagt der Sprecher der Landeskita-Initiative Brandenburg Danilo Fischbach. „Verantwortungsbewusste Politiker setzen beides im Gleichschritt und nicht nacheinander um. Dies sollte insbesondere dann gelten, wenn es wie hier in Brandenburg 14000 Unterschriften für die Beitragsfreiheit gab und gerade einmal etwas über 2000 für eine bessere Qualität. Dies bedeutet, die Eltern haben hier klar gewichtet.“, so Fischbach weiter.

Dabei würden der Einstieg in die Beitragsfreiheit und der damit verbundene uneingeschränkte Zugang zu Bildung auch eine neue Qualität in der Erziehung der Kleinsten bedeuten. Alle Bildungswege mit Ausnahme der Kita sind grundsätzlich kostenfrei. Die Anerkennung des Bildungsauftrages und die Gleichstellung mit Schule und Studium wäre auch für die vielen Erzieher eine überfällige Aufwertung und Anerkennung Ihrer täglichen Arbeit.

Die Landesinitiative wird bei Ihren Forderungen auch unterstützt durch die BEVKi (die Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege) und allen Landesvertretungen der Bundesländer.

Diese fordert in ihrem Grundsatzpapier ebenfalls gebührenfreie Bildung von Anfang an.

Dass Qualität auf viele Weise verbessert werden kann, steht außer Frage. Allerdings sollte man auch dafür sorgen, dass wir zukünftig noch genügend Eltern haben, die es sich leisten können Kinder zu bekommen. Es liegt nun an der Brandenburger SPD den Willen der Eltern zu respektieren und eine familienfreundliche Lösung zu finden.

Für mehr Qualität und Kinderfreundliche Familienpolitik. Für eine erfolgreiche Zukunft Brandenburgs.

Deutschlands Eltern wollen Einstieg in die Beitragsfreiheit
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