Die Bundeselternvertretung der Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege (BEVKi) begrüßt das Ergebnis der Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften und dem Verband der kommunalen Arbeitgeber. Mit diesem Verhandlungsergebnis ist eine Einigung erstmals möglich.

„Wir Eltern wissen schon lange, was Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen täglich leisten. Die Aufwertung des Berufes ist die logische Konsequenz aus den ständig gestiegenen Anforderungen in Kitas.“, so die BEVKi-Sprecher_innen. „Wir freuen uns, dass nun endlich der erste Schritt zur Beendigung des Fachkräftemangels gegangen wird und dieser Beruf attraktiver wird.“, so die BEVKi-Sprecher_innen weiter.

Wir rufen die Mitglieder der Gewerkschaften auf, dem Verhandlungsergebnis zuzustimmen. Die Eltern atmen auf, weil eine Einigung möglich geworden ist. Gleichzeitig halten die Eltern aber die Luft an und erwarten nun dass, die politisch Verantwortlichen sich klar darüber sind, dass diese Aufwertung nur finanzierbar ist, wenn mehr Geld für Kitas zur Verfügung gestellt wird.
40 Prozent der Städte und Gemeinden wollen im laufenden Haushaltsjahr die Kita-Gebühren erhöhen. Das geht aus einer Umfrage der Beratungsgesellschaft EY hervor. Eltern sind nicht länger bereit diese Elternzusatzsteuer aufzubringen. Wir fordern eine gebührenfreie Bildung, von der Kita bis zur Uni.

Denn das Ergebnis der Verhandlungen, darf nicht dazu führen, die tarifliche Aufwertung an die Eltern weiterzugeben. „Alle an der Finanzierung der frühkindlichen Bildung Beteiligten müssen an einen Tisch. Kita ist gesellschaftlich als familienergänzende Bildungseinrichtung anerkannt. Seit heute werden die darin tätigen Personen auch dementsprechend vergütet. Nun fehlt noch der letzte Schritt: eine auskömmliche Finanzierung der frühkindlichen Pädagogik durch Bund, Länder und Kommunen.

Aufwertung kommt! Weitere Schritte müssen folgen.
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